Wandel der Zeit …

Wandel der Zeit, oder weiter Entwicklung? Also eins von beiden wird wohl zutreffen. Denn neuerdings finden nicht nur Backerlebnisse Einzug auf diese Seite, wie ihr an den ersten Fotos unter „punkt12“ sehen könnt. Wo die Reise hingeht, kann ich euch noch nicht sagen. Sicherlich wird es immer eine Verbindung zum Gaumen haben.

Brötchenfrüh aufgewacht!

Es hat wohl geschneit! Draußen schepperte der erste Schneepflug vorbei und ich wurde wach – 4:00 Uhr – brötchenfrüh! Meine Zeit, wo ich eh nicht mehr einschlafen kann. Die beste Zeit aufzustehen und etwas Schönes zu machen – Brötchen eben.
Durch Zufall hatte ich gestern frische Hefe gekauft. Eine Vorahnung? Die Backbücher und Rezeptsammlungen von meinem Opa lagen griffbereit, vom Vorabend auf dem Tisch, noch von der Suche nach einem neuen Brotrezept. Irgendwo stehen da auch ein paar Brötchenrezepte drin. Gefunden – für Glatte Semmeln (Rundbrötchen) steht da :

Direkte Führung
Gesamtmehlmenge: 10 kg

Zutaten zum Teig:

Weizenmehl: 10,000 kg
Hefe 4 %: 0,200 kg

Salz 1,7 %: 0,170 kg
Wasser: 5,630 l

Prima – kein Vorteig, nur ein bisschen viel! Also schnell umgerechnet.

Zutaten zum Teig:

Weizenmehl: 500 g
Hefe 4 %: 20 g
Salz 1,7 %: 8 g
Wasser: 0,282 l

Alles in einer Schüssel abgewogen, wobei ich für die Hefe eine Mulde gemacht hatte und sie mit etwas vom Wasser und Mehl vermischte. Dann kam alles kurz, mit zugedeckter Schüssel, in den Ofen. Der lief auf allerniedrigster Temperatur, Hefe mag es warm! Nach knapp 15 Minuten sprang die Hefe auch schon gut an und produzierte Bläschen – die Teigmasse wölbte sich zudem schön. Es konnte weitergehen. Das restliche Wasser kam in die Schüssel und der Teig wurde so lange geknetet, bis er sich restlos von der Schüssel löste. Dann alles wieder zugedeckt in den warmen Ofen. Während der Gärzeit knetete ich den Teig zweimal durch. Aus dem rund 800 g schweren Teig wurden dann ca. 60 g schwere Teiglinge gestochen, 13 Stück. Schön zu runden Brötchen geschliffen setzte ich sie dann mit ordentlichem Abstand auf das Blech mit Backpapier.
Geschliffen? Nun, um die runde Brötchenform zu erhalten, wird die Handfläche locker auf so einen kleinen Teigling gelegt und dieser mit gefühlvollem Druck und unter kreisenden Bewegungen zu einer Kugel geformt. Mit etwas Übung gelingt dies dann auch mit beiden Händen gleichzeitig, das macht wach und fit!
Die Brötchen mussten dann noch einmal auf dem Blech gehen, bis sie nahezu doppelt so groß waren. Mit viel Dampf wurden sie bei 220°C gebacken ca. 20 Minuten.

Brot – automatisch

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Jetzt ist es so weit! Er steht da, der Brotbackautomat. Bisher waren meine Brotabenteuer mehr voll-manuell statt voll-automatisch. Ok, hin und wieder, mehr wieder, habe ich zum Kneten den Handmixer hergenommen, aber im Moment geht das auch nicht. Doch dazu … Weiterlesen

Anfang

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Der Anfang, ist bekanntlich schwer. Ich werde Euch hier von meinen Backabenteuer und dem drumherum erzählen. Vielleicht kommt ja der ein oder andere auf den Geschmack und backt mit, hier auf BACKHELDEN.